Ökumene nach außen – Exklusivität nach innen? Warum der Spagat der NAK theologisch nicht mehr haltbar ist!

Alles rund um die Sondergemeinschaft Neuapostolische Kirche (NAK), die trotz bedenklicher Sonderlehren (u.a. Versiegelung, Entschlafenenwesen mit Totenmission, Totentaufe, Totenversiegelung und Totenabendmahl, Heilsnotwenigkeit der NAK-Apostel, Erstlingsschaft, ..), weiterhin "einem im Kern doch ... exklusiven Selbstverständnis", fehlendem Geschichtsbewusstsein und Aufarbeitungswillen, speziell für die Zeit des Dritten Reiches, der DDR, der Bischoffs-Botschaft ("... Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. ..."), sowie ihrer jüngsten Vergangenheit und unter erheblichem Unmut ehemalicher NAK-Mitglieder, auch Aussteiger genannt, die unter den missbräuchlichen Strukturen und des auf allen Ebenen ausgeprägten Laienamtes der NAK gelitten haben, weiterhin leiden und für die die NAK nach wie vor eine Sekte darstellt, im April 2019 als Gastmitglied in die ACK Deutschland aufgenommen wird.
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misiva333
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Ökumene nach außen – Exklusivität nach innen? Warum der Spagat der NAK theologisch nicht mehr haltbar ist!

#1 Beitrag von misiva333 » 24.12.2025, 09:04

Ökumene nach außen – Exklusivität nach innen?
Warum der Spagat der NAK theologisch nicht mehr haltbar ist


Ein kurzer Hinweis vorweg:
Dieser Beitrag ist kein Angriff, kein Forumsposten „pro oder contra“,
sondern ein biblischer Prüftext.

🔍 Kernthese:

Die Neuapostolische Kirche steht heute vor einem theologischen Widerspruch,
der sich nicht länger mit Dialogrhetorik überdecken lässt:
👉 Nach außen ökumenische Öffnung,
👉 nach innen weiterhin ein exklusives Amts- und Heilsverständnis.

Dieser Spagat wirkt zunehmend widersprüchlich bis doppelzüngig –
nicht auf Beziehungsebene, sondern auf Lehr- und Heils­ebene.


⚖️ Die entscheidende Prüfmatrix:

1️⃣ Beziehungsebene – Dialog & Begegnung
✔️ Gespräche, ACK-Mitgliedschaften, freundlicher Ton
→ positiv, wichtig, richtig

2️⃣ Strukturebene – Mitgliedschaften & Gremien
⚠️ Vollmitgliedschaft in ökumenischen Strukturen
→ spannungsreich, aber noch erklärbar

3️⃣ Lehre & Heilsverständnis
🔥 Fortbestehende Bindung von...

+ Geistempfang
+ Gotteskindschaft
+ verbindlicher Bibelauslegung an das Apostelamt und die Versiegelung
+ Exklusivität: normativer Heilsanspruch des Apostelamtes

→ hier liegt der Bruch

📖 Der biblische Prüfpunkt:
  • „Prüft alles, das Gute behaltet.“ (1. Thessalonicher 5,21)
  • „Sie forschten täglich in der Schrift, ob sich’s so verhielte.“ (Apostelgeschichte 17,11)
Die Schrift kennt:
+ Christus als alleiniges Haupt der Kirche
+ Gotteskindschaft durch den Glauben an Jesus Christus
+ eine prüfende, mündige Gemeinde

Sie kennt kein Heils-Monopol eines Amtes
und keine doppelte Wahrheit je nach Gesprächspartner.

🧩 Warum das kein Nebenthema ist:

Ökumene ist nicht zuerst eine Frage der Höflichkeit,
sondern der Wahrhaftigkeit.

Einheit ohne Wahrheit ist keine Einheit,
sondern Harmonie auf Zeit.

Maßstab ist nicht kirchliche Zugehörigkeit,
sondern das Evangelium Jesu Christi selbst.


Wenn eine Kirche nach außen sagt:
  • => „Auch andere Kirchen sind Kirche Christi“
und nach innen lehrt:
  • => „Die eigentliche Heilsvermittlung geschieht exklusiv hier“
dann entsteht ein theologisch nicht auflösbarer Kurzschluss.

🔗 Weiterführende Hinweise:

MISIVA333 – Dokumentation & Prüftexte (Dropbox):
https://www.dropbox.com/scl/fo/iqd8mc23 ... UpDbs?dl=0

🕊️ Schluss:

Dieser Beitrag will keine Gräben vertiefen,
sondern Klarheit ermöglichen.

Wer schweigt, darf schweigen.
Wer prüft, ist eingeladen.
Wer widerspricht, möge es schriftgebunden tun.

  • „Wir können nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.“ (Apostelgeschichte 4,20)
Frohe Weihnachten mit unserem Erlöser und Heiland Jesus Christus
Pastor Aguila Cóndor (E.A.C.B.)
IAWK - MISIVA333
Internationales Apostolisches Wächterkomitee

Pastor E.A.C.B.
„Ad vocem Spiritus - Missio Veritatis"

🕊️ Rufer zur Wahrheit | „Der Geist spricht zu den Gemeinden: Wer Ohren hat, der höre.“ (Offb 2,7)

Holger F.
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Re: Ökumene nach außen – Exklusivität nach innen? Warum der Spagat der NAK theologisch nicht mehr haltbar ist!

#2 Beitrag von Holger F. » 02.01.2026, 14:04

Lieber misiva333,

leider muss ich dir schon wieder widersprechen… :D

Unter dem Exklusivanspruch einer Kirche/ Glaubensgemeinschaft versteht man, dass es außerhalb der eigenen Gemeinschaft kein Heil gibt. Das ist überhaupt nicht die Position der NAK. Im Gegenteil. Die Kritik gerade aus dem protestantischen Bereich ist doch, dass es in der NAK so viele Wege des Heils gibt. Man kann das Heil hier auf Erden erlangen, als Verstorbener, im Tausendjährigen Friedensreich und auch noch im Endgericht… :shock:

Die evangelisch-freikirchliche Position besagt dagegen z.B., dass mit dem Tod „heilstechnisch Ende - Gelände“ ist… :idea:

Dass in der NAK nach innen ein anderer Anspruch vertreten wird als nach außen, unterstellt den christlichen Kirchen der ACK, dass sie zu blöd sind, das zu erkennen… Das Gegenteil ist aber der Fall. Nach über 20 Jahren intensiven Gesprächen ist die NAK mit ihren Lehren als absolut ökumenefähig beurteilt worden… :lol:

Dass Kirchen/Gemeinschaften der ACK Lehren für richtig halten, die andere ablehnen, ist noch lange kein Grund, nicht ökumenisch zusammenzuarbeiten. Wäre dem so, wie ginge man dann mit der Katholischen Kirche um?

Vgl. aktuell NAK Österreich…

https://nak.at/api/media/571483/process ... %3A8958030
https://nak.at/api/media/571482/process ... %3A4731646
https://nak.at/dbc/269253/421299

Ich habe immer mehr den Eindruck, dass nicht andere Christen mit der NAK ein Problem haben, sondern deren internen Kritiker, die allzuoft „im eigenen Saft“ schmoren…

Kardinal Schönborn (!) hat sich an den Feierlichkeiten anlässlich 50 Jahre staatliche Anerkennung der NAK in Österreich beteiligt, z.B. in einer Podiumsdiskussion. Das sind geistliche Größen, an denen ich mich seit Langem orientiere und sehr gut dabei gefahren bin… ❤️😇🙏

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