Papa Francesco

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Aikaterina
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Re: Papa Francesco

#51 Beitrag von Aikaterina » 31.05.2023, 20:00

Die Ablehnung der Schwulen des neuen Papstes finde ich gut da es gegen die Mosebücher verstoßen (...gelöscht) Ebenso steht in der Bibel das Das Männer keine Frauenkleider tragen dürfen (...gelöscht).

Simplizissimus
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Re: Papa Francesco und Kadavergehorsam

#52 Beitrag von Simplizissimus » 05.06.2023, 10:28

Aikaterina hat geschrieben:
31.05.2023, 20:00
Die Ablehnung der Schwulen des neuen Papstes finde ich gut da es gegen die Mosebücher verstoßen ...
... würde." Wo steht das bei Moses und warum dieser Kadavergehorsam?

Aikaterina hat geschrieben:
31.05.2023, 20:00
Ebenso steht in der Bibel das Das Männer keine Frauenkleider tragen dürfen ...
Wo steht das und wie begründet sich das?

Jakobgutbewohner
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Re: Papa Francesco

#53 Beitrag von Jakobgutbewohner » 07.06.2023, 09:21

Homosexuelle Beziehungen werden « in der Heiligen Schrift als schwere Verirrungen verurteilt... (vgl. Röm 1,24-27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10). Dieses Urteil der Heiligen Schrift erlaubt zwar nicht den Schluss, dass alle, die an dieser Anomalie leiden, persönlich dafür verantwortlich sind, bezeugt aber, dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind ».(5) Dieses moralische Urteil, das man bei vielen kirchlichen Schriftstellern der ersten Jahrhunderte(6) findet, wurde von der katholischen Tradition einmütig angenommen.

Nach der Lehre der Kirche ist den Männern und Frauen mit homosexuellen Tendenzen « mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen ».(7) Diese Personen sind wie die anderen Christen gerufen, ein keusches Leben zu führen.(8) Aber die homosexuelle Neigung ist « objektiv ungeordnet »,(9) und homosexuelle Praktiken gehören « zu den Sünden, die schwer gegen die Keuschheit verstoßen ».(10)
https://www.vatican.va/roman_curia/cong ... ns_ge.html

Simplizissimus
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Papa Francesco und der Kadavergehorsam

#54 Beitrag von Simplizissimus » 07.06.2023, 11:26

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
07.06.2023, 09:21
Homosexuelle Beziehungen werden « in der Heiligen Schrift als schwere Verirrungen verurteilt... (vgl. Röm 1,24-27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10).

Nach der Lehre der Kirche ist den Männern und Frauen mit homosexuellen Tendenzen « mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen ».(7) Diese Personen sind wie die anderen Christen gerufen, ein keusches Leben zu führen.(8) Aber die homosexuelle Neigung ist « objektiv ungeordnet »,(9) und homosexuelle Praktiken gehören « zu den Sünden, die schwer gegen die Keuschheit verstoßen ».(10)
https://www.vatican.va/roman_curia/cong ... ns_ge.html
Da gibt es biblisch jede Menge ähnliche Stellen, wie bei Leviticus 18,22: "Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt. Ein Gräuel ist es." - Doch bleibt nur der Kadavergehorsam oder die Opposition, ein wirklich religiöses Verständnis bleibt - wie üblich - auf der Strecke:
Jakobgutbewohner hat geschrieben:
07.06.2023, 09:21
Dieses Urteil der Heiligen Schrift erlaubt zwar nicht den Schluss, dass alle, die an dieser Anomalie leiden, persönlich dafür verantwortlich sind, bezeugt aber, dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind
Das will angemessen erklärt werden.


Jakobgutbewohner hat geschrieben:
07.06.2023, 09:21
Diese Personen sind wie die anderen Christen gerufen, ein keusches Leben zu führen.(8) Aber die homosexuelle Neigung ist « objektiv ungeordnet »,(9) und homosexuelle Praktiken gehören « zu den Sünden, die schwer gegen die Keuschheit verstoßen ».(10) https://www.vatican.va/roman_curia/cong ... ns_ge.html
Es wird von "objektiv ungeordnet" gesprochen, das ist nur behauptet, aber nicht erklärt, geschweige denn objektiv.


Jakobgutbewohner hat geschrieben:
07.06.2023, 09:21
Nach der Lehre der Kirche ist den Männern und Frauen mit homosexuellen Tendenzen « mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen.
Das klingt ziemlich zynisch, denn jenes autoritär geforderte Mitleid basiert auf Unverstandenem und Kadavergehorsam.

Jakobgutbewohner
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Re: Papa Francesco und der Kadavergehorsam

#55 Beitrag von Jakobgutbewohner » 07.06.2023, 11:35

Simplizissimus hat geschrieben:
05.06.2023, 10:28
Aikaterina hat geschrieben:
31.05.2023, 20:00
Die Ablehnung der Schwulen des neuen Papstes finde ich gut da es gegen die Mosebücher verstoßen ...
... würde." Wo steht das bei Moses und warum dieser Kadavergehorsam?
Simplizissimus hat geschrieben:
07.06.2023, 11:26
Da gibt es biblisch jede Menge ähnliche Stellen, wie bei Leviticus 18,22: "Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt. Ein Gräuel ist es."
Eine bemerkenswerte Gesprächsführung.
Doch bleibt nur der Kadavergehorsam oder die Opposition, ein wirklich religiöses Verständnis bleibt - wie üblich - auf der Strecke:
Nein.
Das will angemessen erklärt werden.
Jemandem, der offenbar nach Dingen fragt, die er bereits weiß?
Nach der Lehre der Kirche ist den Männern und Frauen mit homosexuellen Tendenzen « mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen.
Das klingt ziemlich zynisch,
Finde ich gar nicht.

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Fehlende Begründung

#56 Beitrag von Simplizissimus » 23.06.2023, 10:49

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
07.06.2023, 09:21
Homosexuelle Beziehungen werden « in der Heiligen Schrift als schwere Verirrungen verurteilt... (vgl. Röm 1,24-27; 1 Kor 6,10; 1 Tim 1,10). Dieses Urteil der Heiligen Schrift erlaubt zwar nicht den Schluss, dass alle, die an dieser Anomalie leiden, persönlich dafür verantwortlich sind, bezeugt aber, dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind ».
Das Homosexualität nicht in Ordnung sei, will begründet sein. Eine Begründung besteht nicht darin, sich auf Bibeltexte zu berufen und einfach nur Bibeltexte zu zitieren, die lediglich ein Werturteil abgeben.

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Re: Fehlende Begründung

#57 Beitrag von Jakobgutbewohner » 23.06.2023, 12:14

Simplizissimus hat geschrieben:
23.06.2023, 10:49
Das Homosexualität nicht in Ordnung sei, will begründet sein. Eine Begründung besteht nicht darin, sich auf Bibeltexte zu berufen und einfach nur Bibeltexte zu zitieren, die lediglich ein Werturteil abgeben.
Vielleicht wäre es erhellend, würdest du nachvollziehbarer ausführen, welche Maßstäbe du an "Begründungen" anlegen willst.

Stellst du solche Forderungen gegenüber jeglicher Annahme? Oder gefällt dir persönlich eher speziell diese christliche Einordnung von Homosexualität nicht?

Holger F.
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Re: Papa Francesco

#58 Beitrag von Holger F. » 27.06.2023, 21:47

Liebe Leute,

die Haltung christlicher Gemeinschaften/ Kirchen zur Homosexualität ist ein in vielerlei Hinsicht wichtiges und interessantes Thema...

Die obige Behauptung, Papst Franziskus habe sich zum Thema soundso verhalten, ist so grundfalsch, dass ich darauf nicht eingehen möchte. Wer wissen will, wie Papst Franziskus zum Thema steht, kann das mit wirklich wenigen Klicks im Internet recherchieren...

Zum Thema ist auch schon so viel Substantielles im Internet geschrieben worden, dass - sorry - die Beiträge hier nicht den Anschein erwecken, es ginge den jeweiligen Autoren um wirklichen Erkenntnisgewinn...

IMO würde sich in diesem Forum die Frage stellen, wie die immer wieder vorgebrachten "biblischen Begründungen" gegen (praktizierte) Homosexualität zu bewerten sind.

Mein Vorschlag wäre, für eine zielführende Diskussion (falls die hier überhaupt noch erwünscht ist) den Vortrag von Prof. Dr. Siegfried Zimmer als Grundlage zu nehmen:

https://worthaus.org/mediathek/die-schw ... lle-5-1-1/

P.S. Gerne füge ich hier als Ex-Nakler an, dass die NAK zum Thema Homosexualität eine vorbildliche und liberale/ pragmatische Haltung einnimmt.

Gruß

Jakobgutbewohner
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Re: Papa Francesco

#59 Beitrag von Jakobgutbewohner » 28.06.2023, 03:45

Holger F. hat geschrieben:
27.06.2023, 21:47
Zum Thema ist auch schon so viel Substantielles im Internet geschrieben worden
Sicherlich, was aber Einzelne so einordnen unterscheidet sich wohl massiv.
IMO würde sich in diesem Forum die Frage stellen, wie die immer wieder vorgebrachten "biblischen Begründungen" gegen (praktizierte) Homosexualität zu bewerten sind.

Ich denke, es fängtda schon an, wie man das Christentum grundsätzlich versteht, Was will es eigentlich? Davon hängt dann auch ab, ob "praktizierte Homosexualität" kritisch gesehen wird oder auch die Neigung an sich.
Mein Vorschlag wäre
Mir wären Texte lieber, wobei ich das Thema gar nicht unbedingt diskutieren muß. Aber alles was zum Thema geäußert wird möchte ich auch nicht immer einfach so stehenlassen, sowas ist gerade gegenüber Zeitgeistthemen nach meiner Betrachtung etwas, das sehr schädlich wirken kann.
P.S. Gerne füge ich hier als Ex-Nakler an, dass die NAK zum Thema Homosexualität eine vorbildliche und liberale/ pragmatische Haltung einnimmt.
Vorbildlich vor Gott?

Simplizissimus
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Re: Fehlende Begründung

#60 Beitrag von Simplizissimus » 17.07.2023, 09:26

Jakobgutbewohner hat geschrieben:
23.06.2023, 12:14
Simplizissimus hat geschrieben:
23.06.2023, 10:49
Das Homosexualität nicht in Ordnung sei, will begründet sein. Eine Begründung besteht nicht darin, sich auf Bibeltexte zu berufen und einfach nur Bibeltexte zu zitieren, die lediglich ein Werturteil abgeben.
Vielleicht wäre es erhellend, würdest du nachvollziehbarer ausführen, welche Maßstäbe du an "Begründungen" anlegen willst.
Ich bin nicht der Behauptende. Wer behauptet, muss auch begründen.

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